Amambay liegt im Nordosten Paraguays an der brasilianischen Grenze und ist bekannt für seine Berglandschaft, den Cerro Corá Nationalpark und die lebhafte Grenzstadt Pedro Juan Caballero.

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Amambay ist geprägt von der Cordillera de Amambay, einem Höhenzug, der die natürliche Grenze zu Brasilien bildet. Die Landschaft ist hügelig mit Wäldern, Wiesen und markanten Felsformationen. Der höchste Punkt Paraguays, der Cerro Tres Kandú, liegt in dieser Region.
Die Hauptstadt Pedro Juan Caballero ist eine typische Grenzstadt, die nahtlos in die brasilianische Stadt Ponta Porã übergeht. Der Grenzhandel prägt das wirtschaftliche Leben, wobei Brasilianer zum Einkaufen nach Paraguay kommen.
Der Nationalpark Cerro Corá ist von großer historischer Bedeutung: Hier fiel 1870 Francisco Solano López in der letzten Schlacht des Tripel-Allianz-Krieges. Der Park bietet Wanderwege, Höhlen mit präkolumbischen Petroglyphen und eine vielfältige Tierwelt.
Historischer Nationalpark
Amambay ist keine klassische Auswandererregion. Die Grenzlage bringt Sicherheitsbedenken mit sich. Für Naturliebhaber bietet die Berglandschaft jedoch reizvolle Möglichkeiten abseits der Touristenpfade.