Canindeyú im Nordosten Paraguays ist eine Grenzregion zu Brasilien mit dem spektakulären Sete Quedas (vor der Itaipú-Flutung) und heute wichtigen Naturreservaten.

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Canindeyú erstreckt sich entlang der brasilianischen Grenze im Nordosten Paraguays. Die Region war einst für die Sete Quedas bekannt – Wasserfälle, die zu den größten der Welt zählten, aber 1982 vom Itaipú-Stausee geflutet wurden.
Die Hauptstadt Salto del Guairá ist eine geschäftige Grenzstadt mit lebhaftem Handel. Brasilianische Einflüsse sind überall spürbar – viele Bewohner sprechen Portugiesisch, und die Wirtschaft ist eng mit Brasilien verwoben.
Im Landesinneren befinden sich wichtige Naturreservate wie Mbaracayú, eines der bedeutendsten Schutzgebiete des Atlantischen Regenwaldes. Hier arbeiten Naturschutzorganisationen an der Erhaltung der letzten zusammenhängenden Waldgebiete Ostparaguays.
Historische Stadt, Agrarhandel
Bedeutendes Biosphärenreservat
Canindeyú ist keine typische Auswandererregion. Die Grenzlage und brasilianische Dominanz prägen die Region. Für Naturschützer und Abenteurer bietet das Mbaracayú-Reservat interessante Möglichkeiten.